LG Müllenbach

2015

 

Kopf-an-Kopf-Rennen bis ins Ziel


(db/31.12.2015-17:09)

Gummersbach – Christian Schmidt gewinnt den 58. Silvestercrosslauf - Hans Toelstede zum 40. Mal dabei – 300 Läufer am Start.

Am Start hatten sich gleich zwei Läufer das ganz klare Ziel gesetzt: Sieg. 10,7 Kilometer und 41:41 Minuten später hatte es aber nur einer geschafft. Christian Schmidt hat das Hauptrennen beim 58. Silvestercrosslauf der LG Gummersbach gewonnen. Schmidt dominierte das Rennen gemeinsam mit Lokalmatador Richard Glatz, der ebenfalls auf Sieg lief, sich beim Zieleinlauf aber knapp geschlagen geben musste und mit 41:48 Minuten ins Ziel kam. Dritter wurde Michael Hilger von der LG Gummersbach in 42:47 Minuten.


[Keiner war öfter dabei: 40. Teilnahme für Hans Toelstede.]

Für den ehemaligen Bahnläufer Schmidt war der Silvestercrosslauf über Stock und Stein und durch einen Bachlauf ungewohntes Terrain. „Ein knallhartes Rennen, rhythmisches Laufen ist bei so einem Untergrund nicht möglich, aber der Sieg ist ein toller Jahresabschluss“, so Schmidt im Ziel. Leichte Enttäuschung dafür bei Glatz: „Berg runter war ich schneller, aber im Zielsprint hatte er die Nase vorne.“ Bei den Damen verteidigte Rike Westermann (ASICS Frontrunner / SG Wenden, 48:12) ihren Titel vom Vorjahr. Es folgten Sophia Kaiser (LG Region Karlsruhe, 48:59) und Daniela Zoll (LG Gummersbach, 52:24).  

Den Crosslauf über fünf Kilometer gewann Max Schmid von der LG Region Karlsruhe in 20:05 Minuten. Platz zwei und drei gingen an Marc Zimmermanns (20:28) und Leonidas Kalogeropoulos (LG Gummersbach, 21:14). Die ersten drei Damen waren Miriam Fontes (Sportlich-Team-Bornheim, 25:47), Helga Knipp-Diawuoh (VfL Engelskirchen, 26:13) und Christine Soest (26:28). Rekordläufer Hans Toelstede feierte dieses Jahr seine 40. Teilnahme und bekam dafür einen gesonderten Pokal und schon zum vierten Mal den Emil-Viebahn-Gedächtnispokal.

Den Kinder- und Jugendlauf über 1,5 Kilometer gewann Vorjahressieger Maximilian Krämer vom VfL Engelskirchen in 05:43 Minuten vor Robby Bonke (LG Gummersbach, 06:00) und Julian Borresch (TSV Dieringhausen, 06:09). Bei den Mädchen gewann Lea Perisic (TV Hackenberg, 06:51) und dahinter folgten Anna Lena Schüller (VfL Engelskirchen, 06:59) sowie Ricarda Torba (Schützenverein Lindlar, 07:56). Insgesamt gingen rund 300 Teilnehmer bei den drei Läufen an den Start.

 


 

 

Alle Ergebnisse gibt es hier.

 

 



Gummersbach wird wieder zum Mekka für Crossläufer



(Red/18.12.2015-09:32)

Gummersbach – Zum 58. Mal geht es beim Silvester-Crosslauf über Stock und Stein.

Der nach Angaben des Veranstalters LG Gummersbach „älteste und härteste Silvesterlauf Deutschlands“  ist der letzte sportliche Höhepunkt des Jahres. Die Veranstaltung wird bereits zum 58. Mal durchgeführt. 2014 gewann Lokalmatador Richard Glatz – bei Schnee, Matsch und Nieselregen. Wie auch immer die Witterungsbedingungen sein werden: Die schwierige Strecke rund um den Kerberg ist für jeden eine Herausforderung.  Um 10:45 Uhr geht es mit den Kindern und Jugendlichen, die 1,5 Kilometer zu bewältigen haben, los. Der Lauf über 5,0 Kilometer beginnt um 11 Uhr, der Hauptlauf (10,7 Kilometer) zehn Minuten später. Drei Raketen werden die einzelnen Starts im Stadion Lochwiese ankündigen. Die Ausgabe der Startnummern erfolgt in der benachbarten Eugen-Haas-Halle. Dort sind auch die Umkleiden und Duschen zu finden. Die Online-Anmeldung  (Link hier) sollte ab jetzt genutzt werden und ist bis Montag, 28. Dezember, geöffnet. Nachmeldungen sind am Wettkampftag von 9 Uhr bis zum Start möglich.

 

Die Ausschreibung zum Download

 
 

Nach dem Festmahl das große Laufen

(ks/16.12.2015-12:00)

Gummersbach - Am zweiten Weihnachtsfeiertag findet zum 45. Mal der Weihnachtslauf rund um die Genkeltalsperre statt.

Zum bereits 45. Mal findet am zweiten Weihnachtsfeiertag der nach seinem Begründer benannte Heinz-John-Weihnachtslauf um die Genkeltalsperre statt. An diesem Lauf können alle interessierten Läufer oder Walker teilnehmen. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Vorstaubecken. Da der Parkraum begrenzt ist, werden Fahrgemeinschaften empfohlen. Die Strecke mit einer Länge von 10,5 Kilometern soll in maximal 75 Minuten absolviert werden. Allerdings erfolgt keine Zeitnahme. Zusätzlich walkt eine Gruppe auf einer Strecke von circa sieben Kilometern und wird dabei von einem streckenkundigen Walker begleitet. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung erfolgt auf eigene Verantwortung. Für die gewohnte Tafel Schokolade „als Lohn für die Strapazen“ ist wieder gesorgt.


Auf den letzten 300 Metern Gas gegeben



(jlo/06.12.2015-20:50)

Marienheide – Gummersbacher Christian Schmidt verweist Titelverteidiger Richard Glatz beim 29. Nikolausberglauf des TV Rodt-Müllenbach auf den zweiten Platz – Christl Dörschel siegt bei den Frauen vor Daniela Zoll.

Von Jürgen Lorenz

 

Zur 29. Auflage des traditionellen Nikolausberglaufes hatte die Skiabteilung des TV Rodt-Müllenbach geladen. Vom Autowanderer-Parkplatz an der Dahler Brücke ging es am Sonntagmorgen für die 51 Teilnehmer auf einer Strecke von 3,8 Kilometer kontinuierlich bergauf. Insgesamt 226 Höhenmeter galt es bis hinauf zum Unnenberger Aussichtsturm zu überwinden. Bei bisher allen Veranstaltungen war der 82-jährige Hans Toelstede von der LG Gummersbach am Start. Und auch bei der Jubiläumsausgabe im nächsten Jahr wird er wohl nicht fehlen. „Wenn es die Gesundheit zulässt“, schränkt er allerdings ein.

Deutlich häufiger als 20 Mal dabei war auch der Gewinner der Nikolausberglauf-Premiere, Frank Theis aus Meinerzhagen. Seine Siegerzeit von damals hätte in diesem Jahr immerhin zum Silberrang gereicht. Oliver Becker von veranstaltenden TV Rodt-Müllenbach kennt die Strecke ebenfalls aus dem Effeff. Allerdings ist er zuletzt immer für die Zeitnahme verantwortlich gewesen. Diesmal wollte er aber noch einmal seinen inneren Schweinehund überwinden - mit Erfolg. „Das war ganz schön hart, hat aber Spaß gemacht“, freute er sich im Ziel.
 

Da war der Sieger längst über den Zielstrich aus Sägemehl gelaufen. Der in Lützinghausen wohnende Christian Schmidt (15:19 Minuten) gewann zum insgesamt vierten Mal. Seinen ersten Erfolg feierte der 32-jährige Läufer vor 15 Jahren. Ähnlich wie beim Brucher Talsperrenlauf musste er sich in einem engen Zweikampf gegen Titelverteidiger Richard Glatz von der LG Gummersbach (15:37 Minuten) behaupten. Und wie schon vor wenigen Wochen hatte Schmidt die größeren Reserven. „Dort, wo es zum Ende hin etwas flacher wurde, konnte ich Gas geben.“ Glatz musste an diesem Streckenpunkt abreißen lassen. „Zum Silvester-Crosslauf in Gummersbach will ich topfit sein“, war Glatz mit seiner Form trotzdem sehr zufrieden.

Das war auch die Siegerin der Frauenkonkurrenz, Christl Dörschel (SG Wenden). Die Marienheiderin, die erst vor sechs Wochen zum dritten Mal in Folge den Essen-Marathon gewonnen hatte, zeigte, dass sie nicht nur geradeaus kann, sondern auch berghoch. Mit 17:03 Minuten legte sie eine neue persönliche Bestzeit hin und verwies die Vorjahresgewinnerin Daniela Zoll (19:13 Minten) mir deutlichem Abstand auf den Silberrang. „Das ist ein ideales Tempotraining“, nimmt sie die kurze, aber knackige Strecke vor ihrer Haustür gerne in ihren Trainingsplan auf. Lang und knackig könnte der Lauf im nächsten Jahr sein. Nach OA-Informationen planen die Veranstalter zum 30. Jubiläum einen geänderten Streckenverlauf, der es noch mehr in sich hat.

Bei der abschließenden Siegerehrung im Restaurant „Zum Ernst“ gab es neben einer Urkunde natürlich auch den traditionellen Stutenkerl. Der Nikolaus hatte sich trotz seines stressigsten Arbeitstages die Zeit genommen, das Gebäck persönlich an die Gipfelstürmer zu überreichen. „Schade, dass nicht alle Voranmelder gekommen sind“, hatte die gewohnt gelungene Veranstaltung für Orgachef Dirk Schenk nur einen kleinen Wermutstropfen parat. Allerdings überwog dann letztlich doch die Freude über die gelungene Premiere seine 15-jährigen Sohnes Laurin. „Er wollte schon seit ein paar Jahren mitlaufen, aber wir haben ja ein Mindestalter für diese schwierige Strecke vorgegeben.“
 

 

Den Platz an der Sonne zurückerobert


(jlo/29.11.2015-20:15)

Wiehl - Richard Glatz sichert sich den Titel beim 5. Marienhagener Glühweinlauf - Daniela Zoll wiederholt Vorjahreserfolg - 654 Athleten sorgten für einen neuen Teilnehmerrekord.

Von Jürgen Lorenz

Auch die 5. Auflage des Marienhagener Glühweinlaufes war wieder ein voller Erfolg. In der familiären Atmosphäre fühlte sich das Gros der Athleten pudelwohl und kündigte bereits seine Teilnahme für das nächste Jahr an. Egal ob sportlich ambitioniert, oder einfach nur aus Spaß an der Freud. Hier ist für jeden etwas dabei. Die Teilnehmerzahlen bestätigen dies. Denn erneut gingen wieder deutlich mehr als 600 Starter auf die verschiedenen Distanzen und sorgten damit für einen neuen Rekord. Bis zu drei Verpflegungsstände gab es auf der Strecke. Hier wurden die Athleten mit Wasser, Kinderpunsch, oder Glühwein versorgt. Insgesamt 282 Liter Glühwein und 234 Liter Kinderpunsch wurden dabei ausgeschenkt.

Bereits morgens um acht Uhr hatte das 60 Mann starke Helferteam des VfR Marienhagen um Cheforganisatorin Sabine Krams mit dem Aufbau begonnen. Unterstützung bekam der Verein dabei von sechs Flüchtlingen aus Wiehl-Bomig. „Die standen auf einmal da und wollten helfen“, freute sich Krams über die tolle Geste. Auch sonst hatte Krams nur Grund zur Freude. „Es hat alles super geklappt und die vielen Teilnehmer sind einfach klasse“, jubelte sie.
 

Für die 69 „Glühwürmchen“, die sich auf die 370 Meter lange Strecke begaben, spielten die Verpflegungsstände natürlich keine Rolle. Sie hatten mit ihren passenden Laufmützen einfach nur Spaß und brauchten sich auch nicht auf die Jagd nach Rekorden machen. Im Ziel gab es nämlich für jeden Bambini eine Medaille.

Auf der 1.700 Meter langen Schülerstrecke ging es schon etwas ernster zu Sache. Bei den Jungen lieferte sich ein Trio ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende setzte sich Jonas Schaffrath (7:24 Minuten) vom VfL Engelskirchen vor Marek Weber durch. Bei den Mädchen siegte Annika Mundt (Troisdorfer LG/8:13 Minuten) vor Rabea Ackermann (VC Wiehl 06/8:26 Minuten).
 

Auf der Walkingdistanz über 7,3 Kilometer maßen gleich 140 Teilnehmer ihre Kräfte. Egal ob mit Zwischenhalt an den Versorgungsstationen, oder ohne. Ins Ziel kamen alle. Mareike Kühr (vereinslos) kürte sich in der Zeit von 50:26 Minuten zur Gesamtsiegerin. Als erster Mann folgte ihr Jörg Dencker (50:32 Minuten) vom Aggerverband.

Im Jedermann-Lauf über 5.000 Meter dominierte Jan Kupisch (Bubenzer Baufachzentrum) das Geschehen. Mit seiner Siegerzeit von19:32 Minuten hielt er seinen nächsten Verfolger Samir Förster (TuS 06 Waldbröl/19:59 Minuten) klar auf Distanz. Ebenfalls keine Kompromisse machte die 16-jährige Franziska Dziallas vom TV Hackenberg in der Frauenwertung. Ihre nächste Verfolgerin, Rebecca Wolf von der LG Gummersbach, distanzierte sie um fast anderthalb Minuten. Die erst elf (!) Jahre alte Saskia Schmidt (vereinslos) sicherte sich den dritten Rang.

Wiehls Bürgermeister Ulrich Stücker schickte schließlich die 234 Teilnehmer des Hauptlaufes über zehn Kilometer auf die Strecke. Nach zwei zweiten Plätzen in Folge durfte sich Richard Glatz wieder einmal das Sieger-T-Shirt überstreifen. Glatz hatte bereits die ersten beiden Auflagen der Veranstaltung dominiert und freute sich nun riesig über seinen dritten Streich. Leicht machte es ihm sein nächster Verfolger Benedikt Nolte dabei nicht. Der Siegburger hielt zwar nur bis zur Hälfte der Strecke mit Glatz mit, blieb aber danach immer in Reichweite. „Ich habe ihn immer gehört“, spürte der Läufer der LG Gummersbach immer den „heißen Atem“ seines Verfolgers im Nacken. Im Ziel hatte Glatz dann immerhin zehn Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten.

Bei den Frauen wiederholte Daniela Zoll von der LG Gummersbach ihren Vorjahreserfolg und stellte gleich noch einen neuen Streckenrekord auf. Die Uhr blieb bei 43:37 Minuten stehen und damit lag Zoll genau eine Sekunde unter ihrer letztjährigen Bestzeit. Erst vor einer Woche hatte sie beim Porzer Herbstlauf mit 42:08 Minuten eine neue persönliche Bestzeit über die zehn Kilometer aufgestellt. „Das hat richtig Spaß gemacht“, freute sie sich. Laura Benkenstein (vereinslos) folgte mit einer Zeit vom 45:21 Minuten auf dem zweiten Platz.

Zusätzlich zu den Gutscheinen des Wiehler Sporthauses Hennecken und den Sieger-T-Shirts erhielten die Gewinner im Jedermann- und im Hauptlauf auch noch einen kostenlosen Startplatz beim Dieringhausener Crosslauf „Meerhardt Extreme“ am 30. Januar 2016. Eine Flasche Glühwein, eine Urkunde und ein Präsent gab es für die ältesten Teilnehmer der Veranstaltung. Die Gummersbacherin Doris Wester (Jahrgang 1941) und Dauerbrenner Hans Toelstede (Jahrgang 1933) wurden außerdem mit einem tollen Applaus bedacht.

Als größte Gruppe wurde bei der Siegerehrung auf dem Weihnachtsmarkt in Marienhagen die LG Gummersbach ausgezeichnet. Insgesamt 56 Starter bescherten dem Verein die Siegprämie von 20 Litern Bier. Auf Platz zwei folgte mit 29 Teilnehmern das BSP-Team Wiehl.

Zu den Ergebnissen

 

 

 

 

 

 

 

„Hinten raus hatte ich keine Chance"



Marienheide – Gummersbacher Christian Schmidt zeigt Richard Glatz beim 40. Herbstwaldlauf rund um die Brucher-Talsperre auf den letzten Metern die Hacken – Max Gansen und Henriette Schönlau gewinnen Premiere über 5,4 Kilometer.

Von Jürgen Lorenz

Zur 40. Auflage des Herbstwaldlaufes rund um die Brucher-Talsperre hatten sich die Veranstalter von der Ski-Abteilung des TV Rodt-Müllenbach etwas Neues ausgedacht. Neben der Profistrecke über 10,1 Kilometer durch den Gervershagener Forst und der Anfängerdistanz von 3,6 Kilometern rund um den Stausee, wurde erstmals der „Allrounder“ angeboten. Hier galt es eine anspruchsvolle Strecke von 5,4 Kilometern zu bewältigen. Außerdem wurde die Veranstaltung erstmals an einem Samstag ausgetragen. „Dadurch ist die Vorbereitung und die Durchführung für uns deutlich entspannter“, begründet der Vorsitzende der Ski-Abteilung den Wechsel weg vom Sonntag. „Außerdem findet am Sonntag in Müllenbach ein Wettschießen der umliegenden Orte statt. Da wollte man mich als amtierenden Schützenkönig dabei haben. Da die Veranstaltung sonst immer parallel stattfindet, können wir dieses Mal erstmals auch mit einer eigenen Mannschaft antreten.“
 


[Alexandra Rieger (11) und Mutter Ina Andrieu-Syrek (12) landeten, für sie selbst überraschend, im Hauptlauf ganz oben auf dem Podest.]
 

Nachdem im Vorjahr bei strahlendem Sonnenschein eine neue Rekordmarke von 200 Teilnehmern aufgestellt wurde, gingen an diesem Wochenende lediglich 163 Läufer an den Start. Den Auftakt bildeten traditionell die jüngsten Athleten (Jahrgang 2003-2005). Kurios: Alle 39 Teilnehmer in diesem Rennen gingen für die Gesamtschule Marienheide an den Start. Jonas Schaffrath (14:55 Minuten) war nicht zu schlagen, Dominik Mühlmann (15:01 Minuten) folgte knapp dahinter. Bei den Mädchen gewann Liv Gäbler (16:04 Minuten). Tarja Marie Mustonen (17:30 Minuten) folgte ihr als mit gehörigem Abstand.
 

Der zweite Startschuss über die gleiche Distanz fiel nur wenige Minuten später. Allerdings kam dieser für die vier Starter des TV Hackenberg etwas zu früh. Sie befanden sich mit ihrem Trainer Sasa Perisic noch beim Aufwärmen und hatten das Signal gar nicht mitbekommen. Mit einer guten Minute  Verspätung ging es schließlich für das Quartett auf die Verfolgung des Hauptfeldes. Linus Kubitzki wurde bei den Jungen/Herren hinter Colin Riss (VfL Engelskirchen/13:19 Minuten) und Julian Borresch (TSV Dierighausen/13:35 Minuten) immerhin noch Dritter. Bei den Mädchen/Frauen gelang Franziska Dziallas ein echter Husarenritt. Sie siegte trotz des verschlafenen Starts in 15:10 Minuten und ließ Julia Köchling (TV Rodt-Müllenbach/15:36 Minuten) deutlich hinter sich. Lea Perisic (4.) und Lisa Kamp (5.) bestätigten die gute Form der Hackenberger Athleten.

Bei der Premiere über 5,4 Kilometer lieferten sich der vereinslose Max Gansen 22:46 Minuten und Michael Szepanski (LG Gummersbach/22:49 Minuten) über die gesamte Distanz einen offenen Schlagabtausch. „Das war ein ständiger Führungswechsel“, so Szepanski. Am Ende lieferte Gansen auf der Zielgeraden den besseren Endspurt ab. Die Strecke hatte er zwar als schwierig geschildert bekommen. „Aber ich habe es mir schlimmer vorgestellt.“ Bei den Frauen fand Henriette Schönlau vom TSV Dieringhausen als erste Siegerin über diese Distanz ihren Eintrag in die Bestenliste. Die erst 14-jährige Luise Schmidt-Krayer (TV Hülsenbusch) folgte auf dem Silberrang.

Auch im Hauptrennen zeichnete sich bereits kurz nach dem Start ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen ab. Während der Sieger der beiden vergangenen Jahre, Christoph Niemann, bereits früh abreißen lassen musste, waren Christian Schmidt (39:29 Minuten) und Richard Glatz (LG Gummersbach/39:39 Minuten) flott unterwegs. Allerdings mussten auch sie der geänderten Streckenführung Tribut zollen. „Der Anstieg war echt anstrengend“, fand nicht nur der Sieger Schmidt. Auch viele andere Athleten empfanden das neue Teilstück, die „Karl-Vedder-Schleife“, als echte „Wand“. Auf der Zielgeraden hatte Glatz gegen Schmidt nicht den Hauch einer Möglichkeit. „Hinten raus hatte ich keine Chance. Da kriegste den dann nicht mehr“, lobte Glatz die Spurtqualitäten seines Widersachers.

Bei den Frauen wurde der Kampf um den Spitzenplatz nicht ganz ernst genommen. Zum einen hatten Alexandra Rieger (Natur und Sport/55:03 Minuten) und Ina Andrieu-Syrek (Natur und Sport/55:04 Minuten) gar nicht mitbekommen, dass sie die ersten Frauen im Ziel waren, zum anderen handelt es sich um Mutter und Tochter, die einfach mal zusammen laufen wollten. So sicherte sich Rieger ihren ersten Titel überhaupt.

 

 

 



Veranstalter freuen sich auf die dritte Auflage


Gummersbach - Im Rahmen des 3. Volksbank Oberberg Laufes des TSV Dieringhausen am 12. Juni werden die Kreismeisterschaften über zehn Kilometer ausgetragen - Staffelwettbewerb soll erweitert werden.

Am Freitag, 12. Juni, findet der 3. Volksbank Oberberg Lauf statt. Der TSV Dieringhausen setzt auch für 2015 auf einen Mix aus Leistungs- und Breitensport. Zudem beabsichtigt man, den Staffelwettbewerb weiter auszubauen. Nach der gelungenen Premiere im Vorjahr  mit 16 Staffeln sieht man hier Steigerungspotential. Als Zielgruppen gelten Firmen, Behörden, Banken und Schulen, aber auch Phantasieteams jeglicher Art. Die Strecke ist für reine Hobbyläufer gut zu bewältigen. Jeder Teilnehmer einer Dreierstaffel absolviert eine Runde auf dem etwa 3,3 Kilometer langen Straßenrundkurs.

Über den Staffelwettbewerb hinaus, werden die drei bewährten Wettbewerbe, der Bambinilauf (800 Meter), der Schüler- und Jugendlauf (drei Kilometer) sowie der Hauptlauf (zehn Kilometer) angeboten. Der Leichtathletikkreis Oberberg die Kreismeisterschaften über die zehn Kilometer an den TSV Dieringhausen vergeben. Dadurch werden die leistungsstarken Läufer noch mehr Konkurrenz bekommen.

Start und Ziel liegen im Stadion am Hammerhaus in Dieringhausen. Viele Pokale, Medaillen und Urkunden sowie ein begeistertes Publikum sollen den Teilnehmern genügend Anreize geben, sich anzustrengen. nFür die teilnehmerstärkste Gruppe steht der große Wanderpokal vom Hauptsponsor Volksbank Oberberg bereit. Die Wettbewerbe beginnen um 18 Uhr. Detaillierte Informationen zu Startzeiten und Streckenplänen sowie die Onlinemeldung findet man auf der laufeigenen Internetseite www.volksbankoberberglaufdieringhausen.de.



Sieger Thomas Baehr mit Wildcard zum Erfolg


Gummersbach - 531 Teilnehmer beim 32. Lauf „Rund um die Aggertalsperre“ - Gummersbacher Ina Andrieu-Syrek und Christoph Niemann sind neue Stadt- und Kreismeister.

Von Jürgen Lorenz

Trotz bester Bedingungen gingen beim diesjährigen Lauf „Rund um die Aggertalsperre“ knapp 80 Teilnehmer weniger an den Start als im Vorjahr. „Vielleicht liegt es ja am morgen stattfindenden Marathon in Bonn“, hatte Bernhard Ellerhorst von der LG Gummersbach eine mögliche Erklärung parat. Gestern fanden zudem die Westdeutschen Meisterschaften über 10.000 Meter in Lippe statt. Enttäuschend waren allerdings die kleinen Starterfelder im Bambinilauf (17) und bei den Schülern (25).

Das fünfköpfige Orga-Team um Regina Lindenberg, Alexandra Fricke, Georgios Keloudis, Holger Ahrens und Bernhard Ellerhorst hatte mit seinem rund 80 Helfern auf jeden Fall alles bestens vorbereitet. Auch unmittelbar vor dem ersten Startschuss musste noch an allen Ecken und Enden Hand angelegt werden. Holztransportfahrzeuge die auf der Strecke gelagerte Baumstämme abholen wollten, wurden gebeten, diese nach der Veranstaltung zu verladen. „Das war schon etwas spannend, aber letztlich kein Problem“, so Keloudis.„Mit den Anwohnern rund um die Strecke verstehen wir uns trotz der teilweisen langen Sperrungen glücklicherweise mittlerweile sehr gut“, betont Ellerhorst. „Da macht sich bezahlt, dass wir jeden einzelnen persönlich informieren und das Gespräch suchen.“

Den Auftakt machten wie gewohnt die Jüngsten. Erneut stand im 800-Meter-Bambinirennen der Nachwuchs des VfL Engelskirchen ganz oben auf dem Podest. Marek Weber (3:07 Minuten) holte sich den ersten Titel des Tages mit großem Vorsprung vor Tristan Clausnitzer vom TuS Opladen Leverkusen (3:20 Minuten). Bei den Mädchen war Julia Stinn vom TSV Dieringhausen mit einer Zeit von 3:21 Minuten nicht zu bezwingen. Lina Bonke benötigte für die Strecke fast eine halbe Minute länger.

Den obersten Podestplatz im Schülerlauf über die 2.000 Meter sicherte sich Moritz Mann vom VfL Engelskirchen. Mit einer tollen Zeit von 7:16 Minuten verwies er den Vorjahressieger Robby Bonke (7:24 Minuten) von der gastgebenden LG Gummersbach auf Platz zwei.

Die Jüngste war die Schnellste: Anna-Lena Schüller, ebenfalls von VfL Engelskirchen, sicherte sich bei  ihrem ersten Start über die 2.000 Meter direkt den ersten Platz. Nachdem sie in den vergangenen Jahren gleich dreimal in Serie den Bambinilauf gewonnen hatte, feierte sie damit auch bei den Schülern einen Einstand nach Maß. Auch hier musste sich die Vorjahressiegerin, Lea Perisic vom TV Hackenberg, mit dem Silberrang begnügen.

Im Jedermannlauf über 5.600 Meter waren viele schnelle Athleten am Start. So lag die Siegerzeit des vereinslosen Tim-Jonas Schneider (20:56 Minuten) um über drei Minuten unter der Siegerzeit des Vorjahres. Sebastian Wolff (TV Kotthausen/21:58 Minuten) folgte dem Sieger allerdings bereits mit großem Abstand. Bei den Frauen legte die ers 15 Jahre alte Franziska Dziallas vom TV Hackenberg mit 24:08 Minuten ebenfalls eine klasse Zeit hin. Sandra Hecker vom SC Oftersheim (24:58 Minuten) hatte im Ziel bereits einen großen Rückstand. “Das har mir richtig Spaß gemacht“, freute sich die Siegerin. Ohne Verein, dafür aber mit Titel war die Siegerin des Walkingrennens über die gleiche Distanz. Mareike Kühr (39:42 Minuten)  lief dabei sogar noch schneller als der erste Mann, Klaus Schriewer (40:07 Minuten).

Eigentlich studiert er zurzeit in England. Trotzdem wollte es sich David Sudowe, der gerade zu Besuch in Gummersbach weilt, nicht nehmen lassen, erstmals über die 10.000 Meter an der Aggertalsperre zu laufen. Mit Erfolg: Er gewann in 34:46 Minuten mit deutlichem Vorsprung vor Lokalmathador Richard Glatz (35:45 Minuten) von der LG Gummersbach.  Er hatte sich direkt an die Spitze des Feldes gesetzt und die Führung bis ins Ziel nicht wieder abgegeben. „Ich bin noch etwas an der Ferse verletzt. Deswegen konnte ich nicht sprinten und musste direkt ein hohes, gleichbleibendes Tempo laufen“, begründete er seinen frühen Alleingang. Ebenfalls nicht ganz auf der Höhe ihrer Kräfte befand sich die Siegerin der Frauenkonkurrenz, Susanne Vizzari (43:34 Minuten) vom TuS Deuz.

Die Athletin hatte zwar mit einer Pollenallergie zu kämpfen, trotzdem gelang ihr im vierten Anlauf der erste Titelgewinn. Ann-Marijke Vor von der SG Anspach lief mit über einer Minute Rückstand als Zweite über den Zielstrich. Die Siegerin der letzten vier Jahre, Thordis Arnold, war diesmal nicht am Start.

Im Halbmarathon über die 21,1 Kilometer war Thomas Baehr vom SC Hagen-Wildewiese (1:19:55 Stunden) nicht zu bezwingen. Bereits im Vorjahr wollte er an den Start gehen. Allerdings machte ihm damals ein Stau auf der Autobahn einen Strich durch die Rechnung, weswegen er erst unmittelbar nach dem Startschuss in Gummersbach eintraf. „Aber die Veranstalter haben mir damals eine Wildcard versprochen“, nahm Baehr die besondere Geste nicht als selbstverständlich hin. „Das war schon klasse“, freute er sich später.

Eigens wegen der in diesem Jahr ausgetragenen Stadt- und Kreismeisterschaften in diesem Rennen war Christoph Niemann von der LG Gummersbach an den Start gegangen. Mit Erfolg: Er belegte in 1:22:56 Stunden zwar „nur“ den zweiten Platz, aber damit war er nicht nur schnellster Gummersbacher, sondern auch der schnellste Mann des LVN-Kreises Oberberg. „Ich bin zwar nicht am Limit gelaufen, aber heute hat es mir richtig Spaß gemacht“, freute sich Niemann über seinen Doppelerfolg. Den durfte bei den Frauen auch seine Vereinkollegin Ina Andrieu-Syrek (1:43:17 Stunden) feiern. Auch sie lief im Rennen zwar „erst“ als zweite Läuferin über den Zielstrich, aber da die Siegerin Christine Rouge (1:35:02 Stunden) aus Lüdenscheid kam, war auch für Andrieu-Syrek der Weg zum Zweifachtriumph frei. „Jetzt wird heute Abend schön mit etwas Wein gefeiert“, machte sie bereits an der Strecke ein Treffen mit Bekannten klar.

 

 





Der Siegerpokal muss nicht umziehen

(jlo/15.03.2015-20:21)

Gummersbach - Beim 36. Hülsenbuscher Nordhellenlauf verteidigt Moritz Flader seinen Titel - Bei den Frauen marschiert Daniela Zoll einsam vorne weg - Veranstalter von Teilnehmerzahlen enttäuscht.

Von Jürgen Lorenz

Ein wenig Enttäuschung schwang schon mit bei Stephan Klima vom Orga-Team des TV Hülsenbusch. Nachdem im vergangenen Jahr die Meldezahlen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert wurden, war dieses Mal wieder ein deutlicher Einbruch zu verzeichnen. 49 Starter waren es am Ende weniger. Im Hauptlauf über 11,7 Kilometer gingen erneut wieder nur 49 Teilnehmer auf die Strecke, darunter lediglich fünf Frauen, die das schwierige Streckenprofil fast schon traditionell meiden. „Bei den ganzen alternativen Laufveranstaltungen ist es schwer, ein Zeitfenster zu finden“, so Klima. Wie fast immer findet am gleichen Tag im Kölner Königsforst eine große Laufveranstaltung statt. „Die kostet uns viele Teilnehmer“, denkt man im Hülsenbuscher Vorstand über einen Alternativtermin nach.

Insgesamt hatte das gut 25 Mann starke Helferteam die Veranstaltung voll im Griff. Auch fünf Vereinsmitglieder des TV Strombach unterstützten den Nachbarverein bei der Durchführung. „Wir wollen voneinander lernen und uns bei unseren Veranstaltungen gegenseitig unterstützen“, so Strombachs Detlef Tinney, der für die Moderation zuständig war. „Durch eine Umstrukturierung wollen wir jetzt noch enger zusammenarbeiten.“

Noch am Freitag war die Strecke zum Teil in einem teilweise katastrophalen Zustand. Durch Holzrückearbeiten waren auf der Runde tiefe Schlamm kraterlandschaften entstanden. „Da hat uns der zuständige Förster aber ganz toll unterstützt und mit einem Räumfahrzeug die ganze Strecke begradigen lassen“, freute sich Hülsenbuschs Vorsitzende Dorothea Holzschneider. „Die Strecke war absolut in Ordnung“, waren sich nach dem Wettkampf die meisten Teilnehmer einig.

„Die Bedingungen waren top“, fand sogar der Sieger des Hauptlaufes, Moritz Flader (LG Gummersbach). Auf der Strecke ließ er seinen ärgsten Konkurrenten Richard Glatz (43:56 Minuten) und Michael Hilger (44:58 Minuten) keine Chance und feierte einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Bereits nach 42:46 Minuten wurde Flader abgestoppt und verbesserte damit seine letztjährige Siegerzeit um fast eine Minute. Der Manfred-Kinas-Gedächnispokal bleibt damit in der Vitrine des Gummersbachers. „Im Prinzip ist jeder von uns für sich gelaufen“, wollte Hilger später nicht von einem Dreikampf an der Spitze sprechen.

Auch bei den Frauen verlief es nicht gerade spannend. Daniela Zoll (55:38 Minuten/LG Gummersbach) lief an der Spitze ein einsames Rennen. Am ehesten konnte ihr noch Vereinskameradin Martina Hilger folgen, die allerdings schon fast sechs Minuten länger benötigte. „Alles lief rund“, freute sich die Siegerin später. Zum Aufwärmen war sie mit dem Fahrrad nach Hülsenbusch gekommen. Mit dem Dorothée-Steinborn-Pokal im Gepäck hatte sie allerdings auf der Rücktour etwas mehr Ballast zu tragen.

Über die 6.000 Meter war der Sieger der beiden Vorjahre, Sasa Perisic (TV Hackenberg), ohne Chance. Der Gummersbacher Christoph Niemann (23:14 Minuten)stellte das Maß der Dinge dar. Der Routinier der LG Gummersbach setzte sich vor dem erst 15-jährigen Leon Kalogeropoulos durch, der Perisic auf den dritten Platz verdrängte. Mit Franziska Dziallas (TV Hackenberg/28:14 Minuten) setzte sich bei den Frauen eine Nachwuchsläuferin sogar ganz an die Spitze. Franziska Alberts vom VfL Engelskirchen folgte auf dem Silberrang. Sowohl Kalogeropoulos  als auch Dziallas hatten noch im Vorjahr den Jugendlauf über 3.000 Meter für sich entschieden und feierten damit einen gelungenen Einstand bei den „Großen“. Die gleiche Distanz wie die Läufer mussten die Walker zurücklegen. Hier setzte sich bei den Männern Alfons Müller (LT Siebengebirge) durch. Bei den Frauen war Anne Walk vom TV Hülsenbusch die Schnellste.

Über zahlreiche Pokale durften sich die Kinder und Jugendlichen freuen, die über die 1.500-Meter-Strecke (Jahrgänge 2004 bis 2009) sowie über die 3000 Meter (Jahrgänge 2000 bis 2003) an den Start gegangen waren. Die ersten Drei jeder Altersklasse nahmen eine Trophäe mit nach Hause. Leider hatten viele der eigentlich gemeldeten Schüler nicht den Weg nach Hülsenbusch gefunden. „Das war sehr schade, denn eigentlich hatten wir alle Vorbereitungen dafür getroffen“, überlegt Stephan Klima, im nächsten Jahr eine Änderung im System der Voranmelder vorzunehmen.

Bei den Jugendlichen gab es bei den Jungen einen echten Dreikampf an der Spitze. Letztlich sicherte sich Christian Stinn (TSV Dieringhausen/12:02 Minuten) knapp vor Frederik Wehner (Alcher TG/12:03 Minuten) und Julian Borresch (TSV Dieringhausen/12:06 Minuten) den Titel. Bei den Mädchen war Lea Perisic (14:32 Minuten)  vom TV Hackenberg nicht zu bezwingen. Sie setzte sich vor Lena Fielenbach (14:44 Minuten) von der Gesamtschule Marienheide durch. Über die 1,5 Kilometer gewann bei den Mädchen Anna Lena Schüller vom VfL Engelskirchen, die ihren Vorjahrestitel damit erfolgreich verteidigte. Ihre Mannschaftskameradin Lara-Sophie Reuter belegte den Silberrang. Bei den Jungen hatte Yannick Eckstein vom VfL Gummersbach die Nase vorn. Paul-Gustav Baum (TuS 06 Waldbröl) landete knapp dahinter auf dem zweiten Platz. 

Hier geht es zu den Ergebnissen.

 

Crosslauf "Meerhardt Extreme 2015" mit strahlenden Siegern und neuem Teilnehmerrekord!

TSV Dieringhausen blickt auf gelungene Jahresaufaktveranstaltung zurück

Gemäß dem Motto "Altbewährtes trifft Neues", stand bei der siebten Auflage von Meerhardt Extreme der erstmals angebotene 5 KM Lauf "Meerhardt Extreme Light" im Fokus. Die Premierenläufer erwartete eine abwechslungsreiche Strecke, die mit 200 Höhenmetern keinesfalls als leicht zu bezeichnen war. Premierensieger durfte sich Björn Budenbender vom TUS Deuz in einer Zeit von 22:43 Min nennen . Bei den Frauen siegte Lokalrivalin Dagmar Bange vom TSV Dieringhausen in 28:45 Min. Das Damen-Podium komplettierte Sophie Andrießen vom ASV Duisburg vor Sinah Wolf von der LG Gummersbach. Bei den Herren gingen die Plätze zwei und drei an Felix Gaube von den X-Runners Jena, vor Niklas Hoffmann vom ASV Duisburg. Insgesamt nahmen 38 Läufer die neue Strecke in Angriff.

Den Höhepunkt jedoch bildete die Original 10 KM Strecke. Der stetig steigende Zulauf der letzten Jahre scheint ungebrochen. Auch in 2015 konnte der Veranstalter mit 170 Startern ein sehr großes Teilnehmerfeld verbuchen. Dies bedeutet zudem neuen Teilnehmerrekord! Interessant ist die Mischung der Läuferinnen und Läufer. Vom reinen Landschafts – und Genussläufer, bis hin zu den Top-Athleten waren erneut Alle vertreten. In einem dramatischen Rennen ging der Gesamtsieg über die 10 KM diesem Jahr an den Lokalmatador Richard Glatz von der LG Gummersbach. Er behauptete sich mit der Zeit von von 38:53 Min. vor Dauerrivale Tim Dally vom TUS Deuz und Tobias Lautwein vom RSC Betzdorf. Bei den Damen bestätigte Vorjahressiegerin Anna Schneider vom TUS Deuz ihre Ausnahmestellung. Sie gewann in 47:55 Min vor Daniela Zoll von der LG Gummersbach und Daniela Kösler von X Trail-Aktiv.

Die Mannschaftswertung über die 10 KM entschied bei den Herren traditionell die LG Gummersbach für sich. In der Formation Richard Glatz, Andre Grube und Michael Eid setzte man sich gegen die Teams vom TSV Dieringhausen und der LG Gummersbach II durch. Bei den Damen kam, trotz sehr guter Damenbeteiligung, keine Mannschaft zustande.

Die äußeren Bedingungen waren in diesem Jahr wiederum sehr schwer. Im Gegensatz zum Vorjahr, wo die Läufer noch knöcheltief im Matsch versunken sind, erwartete die Läufer in diesem Jahr, mit Schnee und Eis allerschwierigste Bedingungen. Durch die stetig steigenden Teilnehmerzahlen sieht sich der Veranstalter konzeptionell auf dem richtigen Weg. "Die Hinzunahme des 5 KM Laufes rundet unser Konzept nun vollständig ab. Dadurch eröffnen wir auch, nicht ganz so starken Läufern und Jugendlichen, die Möglichkeit, sich im Wettbewerb auf einer richtigen Crossstrecke zu messen," so das positive Statement von Hauptorganisator Dieter König. Man sieht aber, insbesondere beim 5KM Lauf noch Luft nach oben. "Die schöne 5er Strecke muss sich erst einmal herumsprechen. Beim 10er hat das auch zwei bis drei Jahre gedauert. Wir glauben, dass wir mit dem Konzept aus anspruchsvollem Crosslauf für die Laufspezialisten und attraktivem Landschaftslauf für die Genussläufer voll im Trend liegen " so die Einschätzung von Klaus Walter Misere

Für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten insgesamt über 50 Helferinnen und Helfer. "Es ist heutzutage nicht selbstverständlich, dass sich so viele freiwillige Helfer finden, da sind wir sehr stolz drauf. Nur gemeinsam können wir ein Event dieser Größe stemmen," war von den hauptverantwortlichen Damen Manuela Alberts, Ina Rauch und Iris Stuffertz zu erfahren

Ebenfalls sehr positiv zu erwähnen ist die Unterstützung der Sponsoren und Gönner der Veranstaltung. Ganz besonders hervorzuheben ist das VOLVO-Autohaus Benz. Ohne die Unterstützung der sportbegeisterten Geschäftsführer Markeli und Langlotz wäre die Durchführung wohl kaum zu realisieren. Das Sportbekleidungslabel SKIN FIT, bringt sich in den letzten Jahren immer stärker in die Veranstaltung ein. Ein umfangreiches Sponsoringpaket ist Grundlage für professionelle Rahmenbedingungen. Ebenso das Orthopädie- und Schuhhaus Achim Hardt ist seit Jahren als Sponsor dabei.

Alle Informationen rund um "Meerhardt Extreme" findet man auf der laufeigenen Internetseite www.meerhardtextreme.de .


 

"Meerhardt Extreme"

Siebte Auflage mit einer fünf Kilometer langen Light-Strecke


Foto: privat
"Meerhardt Extreme" gehört zu den anspruchvollsten Wintercross-Veranstaltungen in NRW.

Oberberg. Die siebte Auflage des Crosslaufs "Meerhardt Extreme" gibt es am Samstag, 7. Februar. Der ausrichtende TSV Dieringhausen hat sich dieses Mal etwas Neues einfallen lassen: "Meerhardt Extreme Light". Die neue fünf Kilometer lange Strecke mit rund 200 Höhenmetern steht ihrem "großen 10-km-Bruder" in nichts nach. Mit der Light-Version möchte der TSV auch Läuferninnen und Läufern die Teilnahme ermöglichen, denen die Langversion mit 310 Höhenmetern zu schwer ist. Als weitere Zielgruppe sieht der TSV Schüler ab der Altersklasse U16, also ab 14 Jahre.

Viele Triathleten nehmen "Meerhardt Extreme" in ihr Vorbereitungsprogramm auf. Aber auch der reine Genuss- und Landschaftsläufer kommt auf den wunderschönen Strecken auf seine Kosten. "Meerhardt Extreme Light" wird um 13.45 Uhr gestartet, der Lauf "Meerhardt Extreme" über zehn Kilometer beginnt um 14 Uhr. Nachmeldungen sind bis 30 Minuten vor Laufbeginn im Start- und Zielbereich beim Volvo-Autohaus Benz in Dieringhausen möglich.  Aus organisatorischen Gründen werden Voranmeldungen erbeten. Alle Infos zu "Meerhardt Extreme" gibt es auf der laufeigenen Internetseite www.meerhardtextreme.de (dort sind auch die Voranmeldungen möglich).